Geschrieben von Jeanine Rudat
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Das St. Martini Krankenhaus in Duderstadt hat seine Intensivstation erneuert. Für 250.000 Euro hat es neue Monitorsysteme angeschafft. Außerdem arbeiten die Ärzte künftig mit einer digitalen und automatisierten Patientenakte, um die umfassende Dokumentation im Rahmen der Intensivtherapie zu erleichtern. In die Software investiert St. Martini weitere Eigenmittel in Höhe von rund 150.000 Euro. Das Krankenhaus reagiert damit, nach eigenen Angaben, auf den kontinuierlich steigenden Bedarf, der durch den Notfallbereich und maßgeblich auch durch die Abteilung für Geriatrie und die Sektion Gefäßchirurgie entsteht. Allein im vergangenen Jahr sei die Anzahl der beatmungspflichtigen Patienten um zehn Prozent gestiegen, so Patrick Jung, Chefarzt der Abteilung Anästhesie- und Intensivmedizin. Gerade Patienten, die langzeitbeatmet werden mussten, oder Patienten, die von der Beatmung entwöhnt werden sollten, hätten dabei die Kapazitäten der Intensivstation schnell ausgereizt. Auf der Intensivstation des Krankenhauses werden mehr als 1.300 Patienten versorgt.

Dr. med. Patrick Jung (links), Chefarzt der Abteilung Anästhesie- und Intensivmedizin, und Krankenhausgeschäftsführer Markus Kohlstedde stehen in einem der modernisierten Räume der Intensivstation des Krankenhaus St. Martini. (Bild: St. Martini)