Geschrieben von Jennifer Bullert
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Unter der Leitung des Göttinger Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) haben Forscher die bisher genauesten Messungen von schwachen Magnetfeldern auf der Sonne gemacht. Mithilfe des Sonnenteleskops GREGOR konnten sie eine drei Mal so hohe Empfindlichkeit erreichen wie beim japanischen Weltraumteleskop Hinode, das zuvor die besten Messergebnisse geliefert hatte. „Die ruhige Sonne ist der Normalzustand unseres Sterns. Nur wenn wir diesen Zustand genau kennen, können wir verstehen, wie die Magnetfelder der Sonne entstehen und wie die magnetische Energie in die darüber liegenden Schichten transportiert wird“, sagte Sami K. Solanki, Geschäftsführender Direktor des MPS und Co-Autor der Studien. Das auf Teneriffa gelegene Sonnenteleskop Gregor ist das größte seiner Art in Europa und wird zu jeweils 20 Prozent vom MPS und vom Leibniz Institut für Astrophysik in Potsdam unterstützt.