Die Göttinger Linken kritisieren Pläne zur Nachnutzung des früheren Sartorius-Geländes
Die Wählergemeinschaft der Göttinger Linken übt Kritik an den Plänen zur Nachnutzung des früheren Sartorius-Geländes. Demnach wäre es nach Ansicht der Wählergemeinschaft sinnvoller gewesen, mehr Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen zu schaffen. Auf dem Gelände zwischen der Weender Landstraße und der Annastraße sollen insgesamt mehr als 300 neue Wohneinheiten entstehen, die von Mikroappartements bis hin zu Eigentumswohnungen reichen. Zusätzlich plane ein privater Investor den Bau eines Hotels sowie die Ansiedlung von Gastronomie. Die Stadt hätte ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und das Gelände erwerben sollen, um Wohnraum mit Sozialbindung zu schaffen, so die Göttinger Linke.