Geschrieben von Jeanine Rudat
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Forscher der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben fünf Jahre lang die Gestaltungsmöglichkeiten des demografischen Wandels in Dörfern und Kleinstädten in den fünf Landkreisen Cuxhaven, Cloppenburg, Nienburg, Göttingen und Holzminden untersucht. Die Wissenschaftler aus Göttingen und Holzminden stellten fest, dass die Entwicklung ländlicher Räume Entwicklungsimpulse von außen in Form von Fördermitteln und Investitionen braucht. Aber auch die Nutzung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen in den Dörfern oder Kleinstädten spiele eine wichtige Rolle für die Zukunftsfähigkeit. Diese Entwicklungsprozesse müssten koordiniert und moderiert werden, so die Forscher. Beispiele für Engagement der Einwohner gebe es aber bereits, z.B. in Bodensee der Verein „Zukunftsrunde“. Insgesamt elf Themenbereiche erforschte die HAWK in Kooperation mit Praxispartnern und der Bürgerschaft vor Ort.

Die Abschlussveranstaltung zum Forschungsschwerpunkt „Dialog“ bietet den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung Raum für intensive Diskussionsrunden (Bild: HAWK)

Prof. Dr. Jörg Lahner (l.) diskutiert mit Prof. Dr. Alexandra Engel und Prof. Dr. Achim Loewen über die Forschungsergebnisse zu den ländlichen Transformationsprozessen vor Ort (Bild: HAWK)

Prof. Dr. Ulrich Harteisen führt in die Abschlusstagung ein. (Bild: HAWK)

Herausragendes Potenzial in Duderstadt: Fachwerk-Altstadt mit Fußgängerzone und Aufenthaltsqualität (Bild: HAWK)