Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Sanierungsarbeiten am Holbornschen Haus in Göttingen sind früher als geplant abgeschlossen. Sieben Handwerksbetriebe aus der Region um Heiligenstadt, Leinefelde, Quedlinburg und Göttingen waren an den Arbeiten beteiligt, die in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz geplant und ausführt wurden. Die Kosten liegen mit voraussichtlich rund 550.000 Euro etwa 150.000 Euro niedriger als kalkuliert. Nach Aussagen der Stadtverwaltung ist dies auf die reibungslosen Abläufe zurückzuführen, überdies waren die Schäden weniger dramatisch als befürchtet. Während der Bauzeit von neuneinhalb Monaten wurden schadhafte Hölzer und Ausfachungen im Fachwerk ausgetauscht und Reparaturen in der Bruchsteinfassade vorgenommen. In diesem Zuge wurde auch die Fassadenfarbe erneuert. Sanierungsarbeiten im Sockelbereich werden im Zuge der geplanten Umbaumaßnahmen der Roten Straße im kommenden Jahr erfolgen. Das Holbornsche Haus wurde 1266 errichtet. Heute beherbergt das im Besitz der Göttinger Milden Stiftung stehende Gebäude neben Wohnungen die Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume.