Geschrieben von Mathilde Lemesle
Datum:
Die HAWK will die Qualität der Lehre mit einer Projektgruppe sichern. Diese hat gestern ihre Arbeit begonnen. Bis zum nächsten Wintersemester will die Gruppe die Gründe identifizieren, wie es zu den schweren wissenschaftlichen Mängeln bei einem Seminar gekommen war. Der Umgang mit den studentischen Evaluationen soll überprüft werden, so wie auch die Auswahlkriterien für Lehrkräfte. Die 20-köpfige Arbeitsgruppe leitet der Vizepräsident der HAWK Marc Hudy. Grund für die Gruppe ist ein Gutachten des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, das einem Seminar der HAWK in Hildesheim antisemitische Tendenzen und schwere wissenschaftliche Mängel bescheinigt hatte. Daraufhin wurde der HAWK-Präsidentin Christiane Dienel eine zweite Amtszeit verwehrt. Dienel hört Ende des Monats auf, Vizepräsident Hudy wird die Leitung bis zur Neubesetzung der Stelle übernehmen.