Geschrieben von Jennifer Bullert
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Das Gemeinschaftsprojekt „Living Foams“ der Universitäten Göttingen und Heidelberg erhält eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro von der Volkswagenstiftung. Es beinhaltet die Entwicklung von lebenden Schäumen, die die Wundheilung schneller als bisher vorantreiben sollen. Eberhard Bodenschatz vom Institut für Nichtlineare Dynamik der Universität Göttingen und Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation wörtlich: „So ist beispielsweise denkbar, dass zukünftig Knochenbrüche und Wundverschlüsse durch die Verwendung von lebenden Schäumen auf Basis hochvernetzter, kommunizierender Riesenliposomen substanziell beschleunigt werden können und das Infektionsrisiko bei Wundheilungsprozessen gesenkt wird.“ Die finanzielle Unterstützung des Projekts ist auf fünf Jahre angelegt und beginnt zum 1. Januar 2017. Die Volkswagenstiftung hatte 2015 die Initiative „Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens“ gestartet, in deren Rahmen die Förderung des Projekts nun zustande gekommen ist.