Junge Union Northeim für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres
Die Junge Union in Northeim befürwortet die Idee eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres nach der Schule. Die Dienstpflicht sei eine Möglichkeit, um Jugendlichen einen Eindruck von der Bundeswehr zu vermitteln und um dem herrschenden Personalmangel vorzubeugen, so der Kreisvorsitzende aus Uslar, Nils Kadoke. Das Vorstandsmitglied David Artschwager spricht davon, dass die Alten- und Krankenpflege Vorteile aus einem Gesellschaftsjahr ziehen könne. Das Problem des Pflegenotstands könne dadurch zwar nicht gelöst werden, aber es gäbe mehr Personal auf das zurückgegriffen werden könnte und die Schulabsolventen würden die Pflegearbeit zu schätzen lernen. Die Idee zur Rückkehr der Wehrpflicht und zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht wurde kürzlich von der CDU geäußert. Seit einigen Tagen wird über diesen Vorschlag diskutiert. Von Seiten der Bundesregierung wird eine Rückkehr zur Wehrpflicht und zum Zivildienst bisher jedoch ausgeschlossen.