Northeimer SPD-Kreistagsfraktion fordert zusätzliche Mittel für Projekt "Jeder isst mit"
Der Haushalt des Landkreises Northeim soll zusätzliche Mittel für das Projekt „Jeder isst mit“ und für ein Konzept zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Flüchtlingen bereitstellen. Die SPD-Kreistagsfraktion hat zwei entsprechende Anträge eingereicht. Zum einen soll so eine Deckungslücke beim kostenfreien Schulessen vermieden werden. Hintergrund ist die flächendeckende Ausweitung des Projekts ab dem 1. Februar auf Einbeck und Dassel. Bisher existiere keine gesetzliche Regelung, wie ein kostenfreies Schulmittagessen aus Bildungs- und Teilhabepaketmitteln finanziert wird. Eine sogenannte Ausfallbürgschaft des Landkreises soll es ermöglichen, das Projekt zeitnah umzusetzen. Sorge bereitet den Sozialdemokraten auch der zunehmende Fachkräftemangel. Hier sei es wichtig, dass qualifizierte Flüchtlinge ihre Sprachkompetenz verbessern, um auf dem Arbeitsmarkt integriert zu werden. Entsprechende Mittel für beide Vorhaben sollen in den Nachtragshaushalt des Landkreises Northeim für 2018/2019 eingestellt werden, fordert die SPD-Kreistagsfraktion.