Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die SPD-Ratsfraktion Göttingen schlägt die mögliche Beteiligung aller Jugendlichen bei kommunalpolitischen Prozessen über ein regelmäßiges Jugendforum vor. Jugendliche seien nicht grundsätzlich verdrossen gegenüber Politik, sondern gegenüber dem politischen System der Repräsentation und wünschten sich mehr direkte Beteiligung. Praktische projektbezogene Arbeit könne dies leisten und möglichst viele junge Menschen ansprechen. Foren könnten somit eine Mobilisierung und Motivation der Jugendlichen besser verwirklichen, als ein Jugendparlament. Es müsste allerdings eine zeitnahe Diskussion und Umsetzung der Forenbeschlüsse verbindlich zugesichert werden. Die Anforderungen an ein Göttinger Jugendforum umfassen laut der SPD Kontinuität, zusätzliche Foren in den Stadtteilen, die Bildung von Arbeitsgruppen sowie die Begleitung durch eine pädagogische Fachkraft. Das endgültige Konzept soll gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt werden.