Geschrieben von Jens Kleinert
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Die Klinik der Universitätsmedizin Göttingen hat gestern eine neue Tagesklinik für Kinder und Jugendliche eröffnet. Die Klinik soll das bereits bestehende stationäre Angebot der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie erweitern und dient der Behandlung von psychischen Erkrankungen. Bis zu zehn Jugendliche werden dort in Zukunft von einem Team aus Ärzten, Therapeuten, Pädagogen und Lehrern tagsüber von Montag bis Freitag betreut. Luise Poustka, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie über den Bedarf und die Vorteile des neuen Angebots:
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„Wir kennen viele Jugendliche mit sogenannten Risikoverhaltensweisen. Das sind auch spezielle Phänomene, die wir in der Adoleszenz sehen. Gleichzeitig ist es oft nicht sehr dienlich, wenn man solche Kinder und Jugendliche im vollstationären Bereich behandelt, sondern kurzzeitige intensive Interventionen, die niederschwellig sein können. Das heißt, die schnell passieren, sind da das Mittel der Wahl. Und genau so etwas wollen wir in Göttingen auch anbieten können.“
Die Klinik nimmt in den kommenden Tagen ihren Betrieb auf. Das Gebäude wird in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro durch das Sanierungsprogramm Hochschulmedizin Niedersachsen gefördert.