Geschrieben von Julia Kleine
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Im Zusammenhang mit Ermittlungen in der islamistischen Szene haben Polizeibeamte gestern zwei Wohnungen und einen Geschäftsbetrieb in Göttingen durchsucht. Das berichten verschiedene Medien. Im Zentrum der Aktion stand ein 47-jähriger Göttinger. Nach Informationen der Generalstaatsanwaltschaft Celle wird gegen den Mann wegen des Verdachts des Werbens um Mitglieder oder Unterstützer einer terroristischen Vereinigung im Ausland ermittelt. In privaten Gesprächsrunden soll er für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ geworben haben. Die Beamten stellten Handys und weitere Kommunikationsmittel sicher, um an Hinweise über mögliche Teilnehmer an den Gesprächsrunden zu gelangen. Waffen seien bei den Durchsuchungen nicht gefunden worden.