Über 250 Beschäftigte der UMG-Klinikservice GmbH haben für faire Löhne gestreikt
Über 250 Beschäftigte der UMG-Klinikservice GmbH haben sich gestern an einem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft ver.di beteiligt. Die Streikenden forderten faire Löhne für die Beschäftigten der Tochterfirma der Universitätsklinik und eine Übernahme des Tarifvertrags der Länder. Ver.di-Gewerkschaftssekretär Patrick von Brandt sieht in Bezug auf die unterschiedliche Entlohnung der Klinikmitarbeiter dringenden Handlungsbedarf: „In der Uniklinik-Service GmbH arbeiten Kolleginnen mit GmbH-Verträgen zu sehr viel schlechteren Bedingungen als die Kolleginnen mit alten UMG-Verträgen nebeneinander in einem Team. Und wir sagen: Das kann so nicht länger funktionieren. Die Kolleginnen mit GmbH-Verträgen verdienen zu wenig, um davon zu leben. Sie müssen einem Zweit- und einem Drittjob nachgehen, sie müssen zum Teil beim Amt aufstocken. Und wir sagen: Das hat keine Perspektive.“ Zwischen 40 bis 50 Prozent beträgt nach Ver.di-Angaben die Differenz zwischen dem direkt bei der UMG angestellten Personal sowie den Angestellten der Klinikservice GmbH. Die nächste Verhandlungsrunde soll Mitte Oktober stattfinden.