Polizei Göttingen leitet zehn Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren gegen LKW-Fahrer ein
Wegen Nichtbildens einer Rettungsgasse hat die Polizei Göttingen nun zehn Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren gegen LKW-Fahrer eingeleitet. Hintergrund ist ein Unfall, der sich vor etwa eineinhalb Wochen auf der A 7 bei Göttingen ereignet hat. Daraufhin war die A 7 ab dem Autobahndreieck Drammetal für sechs Stunden gesperrt worden, was ein Verkehrschaos zur Folge hatte. Währenddessen brach ein Fahrer eines Transporters im Rückstau hinter seinem Steuer zusammen. Die alarmierte Polizei konnte mit einem Streifenwagen nicht zu dem Fahrer gelangen. Mehrere LKW standen auf drei Fahrstreifen nebeneinander und blockierten die Durchfahrt. Zudem standen ab der Raststätte Göttingen-Ost weitere LKW auf dem Standstreifen. Erst nach direkter Ansprache durch die Polizei fuhren diese so zur Seite, dass die Beamten passieren konnten. Die LKW-Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von je 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.