SPD-Kreistagsfraktion Northeim hat Aufwertung der Tätigkeit von Pflegefamilien begrüßt
Die SPD-Kreistagsfraktion Northeim hat die Aufwertung der Tätigkeit von Pflegefamilien durch Entscheidungen des Jugendhilfeausschusses im Landkreis Northeim begrüßt. Laut einer Pressemitteilung soll besonders die Verselbstständigung von Jugendlichen in stationären Maßnahmen in Zukunft besser gefördert werden. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel soll dazu von den Trägern stationärer Einrichtungen Verselbstständigungskonzepte einfordern und diese mit entwickeln. Nach Heidi Emunds, Abgeordnete für die SPD-Kreistagsfraktion aus Uslar würden viele Jugendliche Hilfseinrichtungen verlassen, ohne praktisch auf das Leben vorbereitet zu sein. Vertragsabschlüsse, das Waschen von Wäsche, Kochen und Reinigen müssten als Fähigkeiten vermittelt und geübt werden. Zusätzlich befasste sich der Ausschuss mit der Übernahme der Kosten für die Pflege und Erziehung für Pflegefamilien. Die aufwändige Tätigkeit der Pflegeeltern solle damit attraktiver zu machen. Der Einbecker Abgeordnete Peter Traupe betont, das Geld sei gut angelegt, um eine umfassende Betreuung für Pflegekinder zu gewährleisten und dieses Engagement insgesamt attraktiver anzubieten.