Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die UMG Klinikservice GmbH und die Gewerkschaft ver.di haben eine Notdienstvereinbarung für die Patientenversorgung während des für morgen und Donnerstag angekündigten Streiks getroffen. So seien die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um Notfallpatienten zu versorgen, erklärte der Geschäftsführer der UMG Klinikservice GmbH, Marcus Bühre. Allerdings könnte es in anderen Bereichen zu zeitlichen Verzögerungen oder Terminausfällen kommen. Patienten mit OP- oder Behandlungsterminen sollten daher vorab in der jeweiligen Klinik anrufen und sich erkundigen. Hintergrund für den Streik sind Tarifauseinandersetzungen. Bühre verweist auf das vorgelegte Angebot an die Gewerkschaftsvertreter. Dieses sehe Tarifanpassungen und zusätzliche Regelungen für eine Sonderzahlung sowie für die Altersvorsorge vor. Damit sei die Belastungsgrenze der Finanzierbarkeit erreicht, so Bühre. Aufgrund des aktuellen Verhandlungsstandes sei es wohl nicht möglich, einen Haustarifvertrag zum 1. Januar 2019 umzusetzen.