Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Jusos Niedersachsen werfen der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) anlässlich deren Bundeskongresses in Barsinghausen Nähe zum Rechtsextremismus vor. Dabei beziehen sie sich unter anderem auf den ehemaligen Vorsitzenden der JA-Niedersachsen, den Göttinger Lars Steinke. Dieser sei zwar inzwischen wegen seiner Äußerungen zu Hitler-Attentäter Stauffenberg abgesetzt worden, jedoch vermuten die Jusos beim AfD-Nachwuchs weitere Personen mit ähnlichem Gedankengut und Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Die Auflösung der JA-Landesverbände Niedersachsen und Bremen sowie Steinkes Absetzung seien eine Farce, erklärten die Jusos. Sie würden lediglich dazu dienen, eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu verhindern. Eine inhaltliche Abgrenzung zum Rechtsextremismus würde jedoch fehlen. Vor diesem Hintergrund kündigte der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Arne Zillmer weiterhin friedliche Proteste gegen die AfD und die rechte Szene an.