Piraten sind für Formalverfahren im Fall der Unterschutzstellung des Göttinger Waldes
Stadtratsmitglied Francisco Welter-Schultes von der Piratenpartei Göttingen befürwortet das Formalverfahren im Fall der Unterschutzstellung des Göttinger Waldes. Er unterstütze ausdrücklich den Kompromiss der Ratsfraktionen vom 29. Mai und befürworte die zugesagte Umsetzung dieses Kompromissvorschlages durch die Verwaltung, so Werner-Schultes. Die Interessenverbände des Naturschutzes würden aus seiner Sicht für eine Unterschutzstellung aller Flächen auf Göttinger Stadtgebiet als Naturschutzgebiet (NSG) plädieren, während die wirtschaftlichen Interessenträger sich mit einigen Ausnahmen für die Schutzkategorie Landschaftsschutzgebiet (LSG) aussprächen. Der Kompromiss vom Mai 2018 sähe eine Teilung vor, wonach die Waldflächen als NSG und die offenen Flächen als LSG ausgewiesen würden. Das bestehende NSG Bratental soll angegliedert werden. Der Kompromiss stelle sicher, dass sich alle Parteien darin wiederfinden können, so Welter-Schultes. Bei dem formalen Verfahren könnten die Interessenträger in schriftlicher Form Einwände einreichen und bislang übersehene Aspekte vorbringen.