Geschrieben von Jennifer Bullert
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Nach der Zustimmung zum UN-Migrationspakt am Montag haben Wissenschaftler des Zentrums für Globale Migrationsstudien (CeMig) am Göttingen Campus die verkürzte Debatte kritisiert. Statt einer sachlichen Auseinandersetzung zu den Inhalten hätten vor allem rechtspopulistische Stimmen zu dem Migrationspakt im Fokus gestanden. Dabei seien wissenschaftliche Befunde aus der internationalen Migrationsforschung kaum thematisiert worden. Sabine Hess, Direktorin des CeMig begrüßte ausdrücklich, dass erstmals alle Staaten gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft über einen Interessensausgleich zwischen Entsende-, Transit- und Aufnahmeländern verhandelt haben.