Geschrieben von Jennifer Bullert
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Göttingens Landrat Bernhard Reuter sieht keinen Spielraum für die Senkung der Kreisumlage. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte dies zuletzt gefordert. Auch der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat bereits eine Senkung um zwei Prozentpunkte verlangt. Derzeit liegt ein um 7,8 Millionen Euro erhöhter Ansatz für die Kreisumlage im Haushaltsentwurf vor. Reuter erklärte nun, dass er die Forderungen nicht nachvollziehen könne. Eine bessere Steuerkraft der Gemeinden sowie höhere Schlüsselzuweisungen seien für die Zahlen verantwortlich. Die Forderung nach einer Senkung der Kreisumlage wertet er als Bestrafung. Im Vordergrund müsse die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes stehen, so Reuter. Dazu sei auch ein ausgeglichener Haushalt vonnöten. Dieser sei nun jedoch beispielsweise durch die Übernahme von Flüchtlingen aus dem Kontingent der Stadt Göttingen knapp kalkuliert.