Geschrieben von Julia Kleine
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Die Kreistagsgruppe Linke/Piraten/Partei+ plädiert für einen Verbleib der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit – Südniedersachsen 1939-1945“ in der BBS II in Göttingen. Damit lehnt die Gruppe eine von der CDU beantragte Verlegung der Ausstellung in das Museum Friedland ab. Die Zwangsarbeiter-Ausstellung sei in ihrer Form und ihrem internationalen Charakter einmalig, so die Kreistagsgruppe. Sie beschreibe anschaulich die Schicksale von Menschen, die Zwangsarbeit in Betrieben in der Stadt Göttingen und im Landkreis leisten mussten. Stadt und Landkreis sollten bei der Finanzierung zusammenarbeiten, forderte der Vorsitzende der Kreistagsgruppe, Eckhard Fascher. Zwar könnten durchaus Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Museen der Erinnerungskultur, wie dem Grenzdurchgangslager Friedland, geprüft werden. Der zentrale Standort direkt in Göttingen müsse aber erhalten bleiben. In ihrem Änderungsantrag fordert die Kreistagsgruppe darüber hinaus eine weitergehende Unterstützung der Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen als Träger der Ausstellung.