Northeimer Kreis-FDP für Erhalt der Förderschulen Lernen im Landkreis Northeim
Die Northeimer Kreis-FDP setzt sich für den Erhalt der Förderschulen Lernen im Landkreis Northeim um weitere fünf Jahre ein. Ursprünglich hatten die Freien Demokraten auf Landesebene angestrebt, ein Auslaufen dieser Schulform sowohl im Primar- wie auch im Sekundarbereich I zu verhindern. Die CDU habe nun aber trotz Unterstützung dieser Forderung im Wahlkampf gegen den Vorschlag gestimmt, so der FDP-Kreisverbandsvorsitzende Christian Grascha. Das Auslaufen der Förderschule Lernen könnte laut dem vorgelegten Gesetzesentwurf der Großen Koalition möglicherweise bis zum Schuljahr 2027/2028 hinausgezögert werden. Demnach wäre die Aufnahme eines fünften Jahrgangs noch bis zum Schuljahr 2022/2023 denkbar. Die Erich-Kästner-Förderschule in Northeim könnte somit vorerst erhalten bleiben. Weitere Einzelheiten dazu sollen in der kommenden Schulausschusssitzung des Kreistags am 5. März diskutiert werden. Der stellvertretende Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Northeim, Lukas Seidel, setzt sich auch für einen Erhalt der Förderschulen im Landkreis Northeim ein und fordert von seiner Landespartei die Einhaltung des Wahlversprechens, Förderschulen zu erhalten. Seidel betont, dass ein verzögern des Auslaufens bis zum Schuljahr 2027/2028 zwar nicht die Umsetzung des Versprechens sei, aber eine Chance darstelle. In diesen zehn Jahren müsse die Politik Mittel und Wege finden, die Inklusion idealerweise umzusetzen und das mit den betroffenen Menschen auf Augenhöhe und als Experten.
FDP-Landtagabgeordneter Christian Grascha (Bild: Privat)
Stellvertretender Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Northeim Lukas Seidel (Bild: Privat)