Medizinische Fakultät der UMG hat Hartmut Wekerle die Jacob-Henle-Medaille verliehen
Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat Hartmut Wekerle vom Max-Planck- Institut für Neurobiologie mit der Jacob-Henle-Medaille ausgezeichnet. Wekerle erhält die Auszeichnung für sein Lebenswerk auf dem Gebiet der Neuroimmunologie. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf die Erforschung der Multiplen Sklerose. Mit modernsten Methoden gelang Wekerle und seinen Mitarbeitern eine Reihe von bahnbrechenden Erkenntnissen. So entdeckten sie zum Beispiel neue Angriffspunkte der Immunzellen, wie Immunzellen in das Nervengewebe eindringen, oder dass entzündliche Hirnerkrankungen möglicherweise ihren Beginn im Darmbereich nehmen. Die Jacob-Henle-Medaille wird jährlich verliehen und ist die höchste Auszeichnung der UMG.
Jacob-Henle-Medaille verliehen (v.l.): Prof. Dr. Wolfgang Brück (Dekan für Struktur und Entwicklung der UMG), Preisträger Prof. Dr. Drs. h.c. Hartmut Wekerle (Hertie-Seniorprofessor, Max- Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried), Laudator Prof. Dr. Alexander Flügel (Direktor Institut für Neuroimmunologie der UMG). (Bild: umg/spförtner)