Göttinger Forscher mit Sir-Bernard-Katz-Preis in San Francisco ausgezeichnet
Manfred Lindau vom Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie ist mit dem diesjährigen Sir-Bernard-Katz-Preis ausgezeichnet worden. Die amerikanische Biophysical Society ehrt den Forschungsleiter damit für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Die Arbeiten des Preisträgers sind sowohl für die neurobiologische Forschung als auch für die Medizin von Bedeutung. Wenn Wissenschaftler genau verstehen, wie Nervenzellen ihre Botenstoffe freisetzen, kann dies zu neuen Behandlungsstrategien bei manchen Muskelerkrankungen und Virusinfektionen führen. Die Preisverleihung fand am vergangenen Samstag in San Francisco statt.
Forschungsgruppenleiter Prof. Dr. Manfred Lindau (Bild: Irene Böttcher-Gajewski / Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie)