Geschrieben von Tanita Schebitz
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Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Projekt „HAWK open“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) an den Standorten Göttingen, Hildesheim und Holzminden mit insgesamt 300.000 Euro. Das Projekt berät Geflüchtete, die sich für ein Studium interessieren und dabei Unterstützung benötigen. Neben der Beratung von Studieninteressierten Geflüchteten erforscht das Projekt der HAWK auch, mit welchen Bildungshintergründen, Erwartungen und Vorerfahrungen sie nach Deutschland gekommen sind. Knapp 400 Geflüchtete haben bisher von der Beratung profitiert, die Anfragen seien weiterhin hoch. Ein 27- jähriger Syrer konnte beispielsweise mit Hilfe der Beratung ein Studium an der HAWK beginnen. Außerdem arbeitet er auch als wissenschaftliche Hilfskraft. Auch eine junge Frau aus Syrien hat ein naturwissenschaftliches Studium an der HAWK mit Unterstützung des Projektes „HAWK open“ beginnen können.

Judith Labs von HAWK open am Standort Göttingen im Gespräch mit Ammar Batikh aus Syrien (Bild: HAWK)