OB Köhler hat Kritik nach Verzicht auf Erweiterung der Sparkassen-Arena zurückgewiesen
Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler hat die Kritik des CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler nach dem Verzicht auf die Erweiterung der Sparkassen-Arena zurückgewiesen. Güntzlers Behauptung, die Stadt gebe dem Bund die Schuld an der Verteuerung des Projekts, sei falsch. Dafür seien weder der Bund noch die Stadt noch ihre GöSF verantwortlich, sondern allein die bautechnischen Rahmenbedingungen, so Köhler. Er wies zudem zurück, dass die Stadt aktiv das Ende des Zukunftsvertrages herbeigeführt habe. Das Gegenteil sei der Fall, erklärte Köhler. Er habe sich gemeinsam mit dem Stadtkämmerer in Hannover dafür eingesetzt, den Vertrag weiter laufen zu lassen. Dort habe man der Göttinger Bitte nicht entsprochen, weil die Vertragsziele längst erreicht worden seien. Das Ende des Zukunftsvertrags hatte eine Kürzung der Förderquote für die Sparkassen-Arena-Erweiterung zur Folge. Diese habe man im Rahmen des Nachtragshaushalts 2018 mit städtischen Mitteln aufgefangen, so Köhler. Als sich allerdings eine bautechnisch bedingte Kostensteigerung für das Projekt abzeichnete, habe man sich entschließen müssen, auf die Investition zu verzichten.