Geschrieben von Julia Kleine
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Die Kaufleute des Göttinger Vereins Pro City haben die geplante Ansiedlung des Porta Möbelmarktes in der Nähe des Kaufparks an der A7 kritisiert. Im Zentrum der Kritik steht vor allem die Aufweichung des Einzelhandelskonzepts der Stadt. Dieses basiert zu großen Teilen auf einem Gutachten aus dem Jahr 2015. Die dort aufgeführten Flächen, die von der Ansiedlung eines Möbelmarktes betroffen wären, hätten sich jedoch in den letzten Jahren drastisch verändert, so Pro City. Daraus folge, dass die Verschiebung der im Gutachten aufgeführten Kaufkraft für die Geschäfte im Innenstadtbereich mittlerweile im existenzbedrohenden Bereich liege. Außerdem bemängelt der Verein eine zu geringe Zahl an Parkplätzen in der Innenstadt. Um Göttingen als Handelsstandort zu stärken, fordert Pro City nun die künftige Einhaltung des Einzelhandelskonzepts in seiner ursprünglichen Form, ein übersichtliches Parkleitsystem, den Ausbau der Parkkapazitäten in der Innenstadt sowie die Senkung der Mindestparkgebühr auf diesen Parkplätzen auf 50 Cent.