Förderung vom Land für neue Professur an der Göttinger Universität
Die Universität Göttingen ist eine von drei Hochschulen in Niedersachsen, die eine neue Professur im Bereich der internationalen Geschlechterforschung erhalten soll. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die drei Professuren im Maria-Goeppert-Mayer-Programm von 2019 bis 2023 mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Für Göttingen ist eine W2-Professur: Philosophie mit einem Schwerpunkt in der Genderforschung geplant. Weitere Professuren sollen an der Universität in Osnabrück und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover eingerichtet werden. Ziel des Maria-Goeppert-Mayer-Programms ist es, die Genderforschung an den niedersächsischen Hochschulen weiter zu stärken. Gefördert werden insbesondere die Hochschulen, die Genderforschung in ihrer Struktur- und Entwicklungsplanung qualitätsorientiert verankern. Wichtig dabei ist, dass diese Hochschulen einen besonderen Schwerpunkt auf Nachwuchsförderung sowie Internationalisierung legen.