Anti-Atom-Initiative Göttingen hat am Samstag dem Fukushima-Unglück gedacht
Die Anti-Atom-Initiative Göttingen hat am Samstag mit einem Aktionstag dem Fukushima-Unglück gedacht. Nach einer Mahnwache auf dem Hiroshimaplatz, begleitet von Musik der Singer/Songwriterin Jessica Szturmann, haben die Aktivisten rund um den Fukushimastein Blumen gepflanzt. Zusätzlich gab es ein Ballonevent in den japanischen Farben. Anschließend machten sich rund 30 Menschen auf den Weg, um die einzelnen Stationen des Wegweiser-Rundwegs, der beim entferntesten Atom-Ort Fukushima beginnt, mit Wegweisern zu versehen. Die Stationen sind nach Himmelsrichtungen und Entfernung angeordnet. So ging es über den Cheltenhampark (Tschernobyl), Theaterplatz (Brokdorf), Nabel (Tihange), Prinzenstrasse (Fessenheim) bis zum AKW Grohnde. Der Rundgang endete am Gänseliesel mit der Abschlusskundgebung. Dort waren auch Infostände aufgebaut.
Der Demonstrationszug in der Nähe des Neuen Rathauses (Bild: Anti-Atom-Initiative Göttingen)
Die Gruppe Klangraum aus Witzenhausen hatte einen eigens für den Fukushima-Gedenktag komponiertes Stück mitgebracht. (Bild: Anti-Atom-Initiative Göttingen)
Japanerin Kanako Decke-Cornill berichtete über eine Mütterinitiative, mit der sie nach der Atomkatastrophe in Fukushima Erholungsaufenthalte für Familien aus den verstrahlten Regionen organisierte. (Bild: Anti-Atom-Initiative Göttingen)