Geschrieben von Jeanine Rudat
Datum:
Die Göttinger Grünen fordern nach dem schweren Radunfall in der Göttinger Innenstadt einen stärkeren Schutz dieses Bereichs. Am Sonntagnachmittag war es an der Ecke Groner Straße/Zindelstraße zu einem Unfall zwischen einem Kleinwagen, der unerlaubterweise durch die Göttinger Fußgängerzone fuhr, und der Radfahrerin gekommen. Diese zog sich schwere Verletzungen zu. Ulrich Holefleisch, Grüner im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität fordert zur Vermeidung solcher Unfälle versenkbare Poller an den Eingängen zur Fußgängerzone. Bewegliche Poller würden auch ortsunkundigen Personen unmissverständlich anzeigen, dass ein absolutes Durchfahrverbot gilt. Zudem fordern die Grünen eine generelle Temporeduktion innerorts auf 30 km/h sowie die strengere Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Besonders ärgerlich, so die Grünen, sei das Verhalten der Gaffer. Laut Polizei wurden die Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme teilweise durch Schaulustige und auch Bürger, die trotz des offensichtlichen Einsatzes von Polizei und Rettungskräften den Bereich durchquerten, gestört. Einige Personen mussten von den Beamten des Platzes verwiesen werden. Die Grünen fordern wirksamere Methoden als den bloßen Platzverweis zu prüfen.