Göttinger Piraten-und-Partei-Ratsgruppe für Bestandsschutz für Martin-Luther-King-Schule
Die Göttinger Piraten-und-Partei-Ratsgruppe hat sich für einen Bestandsschutz für die Martin-Luther-King-Schule ausgesprochen. Damit unterstützt die Gruppe einen entsprechenden Antrag der Schulen an den Schuldezernenten Siegfried Lieske. Grundsätzlich distanziert sich die Ratsgruppe von pauschalen Befürwortungen von Förderschulen. Sie bevorzuge klar die Inklusion als ein zu erreichendes Ziel. Allerdings seien die bislang geschaffenen Strukturen mangelhaft und ließen Fragen offen, ob und vor allem wie gut die Förderschüler, die bisher die Martin-Luther-King-Schule besuchen, in andere Systems eingebunden werden könnten, so die Parteiengruppe in einer Mitteilung. Vor allem die ausreichende Ausstattung der inklusiven Schulen mit Personal in Form von Förderschullehrern, Fachschullehrern und Sozialpädagogen zweifeln die Politiker stark an. Für die Ratsgruppe sei bislang unklar, wie genau der Wegfall der Martin-Luther-King-Schule kompensiert werden soll, zumal laut Antrag der Schulleitung die Schülerzahlen an der Schule konstant seien, obwohl in jedem Schuljahr, bedingt durch die geplante Auflösung, ein Jahrgang wegfiele.
Göttinger PiratenundPartei-Ratsgruppe: v.l.n.r.: Helena Arndt, Dana Rotter und Francisco Welter-Schultes (Bild: Göttinger PiratenundPartei-Ratsgruppe)