Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Direktorin am Göttinger Max-Plnack-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie, Melina Schuh, erhält die Colworth-Medaille 2019 der Biochemical Society. Schuh untersucht die Entwicklung befruchtungsfähiger Eizellen. Die Gesellschaft würdigt mit der Auszeichnung ihre Forschung, bei der sie Erkenntnisse zur Ursache von Unfruchtbarkeit sowie zur Entstehung chromosomaler Defekte wie beispielsweise beim Down-Syndrom gewinnen will. Ziel sei es, Frauen Ende 30 und Anfang 40 damit zu helfen, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Schuh ist seit 2016 Direktorin am MPI für biophysikalische Chemie und leitet die Abteilung Meiose. In der Vergangenheit hat sie bereits zahlreiche Preise für ihre Arbeiten erhalten. Die Biochemical Society vergibt die Colworth-Medaille jährlich seit 1963 an junge Biochemiker, die ihre Forschungsarbeiten größtenteils im Vereinigten Königreich oder in Irland durchgeführt haben. Der Preis ist mit 3.000 britischen Pfund dotiert.

Melina Schuh erhält die Colworth-Medaille 2019 (Bild: Frank Vinken/ Max-Planck-Gesellschaft)