Geschrieben von Jennifer Bullert
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Göttingens Landrat Bernhard Reuter fordert mehr Geld vom Bund für die Qualifizierung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Als Grund nennt er steigende Verwaltungskosten bei sinkenden Mitteln für die Eingliederung dieser Personengruppe in den Arbeitsmarkt. 2018 seien dahingehend 4,2 Millionen Euro für den Landkreis Göttingen vorgesehen. 2010 habe die Summe im Altkreis knapp zehn Millionen Euro betragen. Reuter zur aktuellen Situation: „Es geht darum, dass die Programme langfristig ausgestaltet werden, weil wir mehr als ein Jahr brauchen, um Langzeitarbeitslose soweit zu bekommen, dass sie in den Arbeitsmarkt wirklich hinein können. Und zweitens mehr Geld und drittens, ein hohes Maß an Flexibilität, um ganz passgenau auf die jeweiligen Problemlagen des einzelnen Leistungsberechtigten eingehen zu können.“ Beim Besuch des Göttinger Jobcenters zeigte sich Reuter jedoch erfreut darüber, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen seit 2015 von 1,1 Millionen auf 850.000 gefallen ist.

Irene Vorholz, Beigeordnete des deutschen Landkreistages, Landrat Berhard Reuter und Raimund Becker, Vorstand der Regionen der Bundesagentur für Arbeit beim Besuch im Jobcenter. (Bild: Lina Küther)

Karin Rehbein, Fachdienstleiterin im Jobcenter, und Gabriele Bock, Leiterin Jobcenter Landkreis Göttingen, informieren über das Jobcenter Landkreis Göttingen. (Bild: Lina Küther)

Göttingens Landrat Bernhard Reuter (Bild: Jennifer Bullert)