Piraten-und-Partei-Ratsgruppe: Stadt Göttingen soll sich zur Unterrichtsversorgung äußern
Die Stadt Göttingen soll nach Willen der Piraten-und-Partei-Ratsgruppe Stellung zur Unterrichtsversorgung an Göttinger Schulen nehmen und entsprechende Daten vorlegen. Die Ratsgruppe bezieht sich darauf, dass die Landesbehörde für die Stadt von einer Unterrichtsversorgung von durchschnittlich 101 Prozent ausgehe. Damit Stunden nicht ausfallen, sei jedoch eine Versorgung von mindestens 105 Prozent vonnöten, wie es auch Bildungsverbände fordern würden, erklärt die Ratsgruppe. Sie befürchtet gravierende Folgen für die schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, da bei Stundenausfall häufig nur Betreuung statt qualifizierter Unterricht geleistet würde und zudem Förder- und AG-Angebote wegfallen würden. Die Ratsgruppe sieht vor allem den Ausfall von Unterrichtsstunden an Grundschulen als problematisch. Kinder würden dadurch wichtige Grundlagen für die weiterführenden Schulen nicht beherrschen. In ihrem Ratsantrag fordert die Piraten-und-Partei-Gruppe daher unter anderem Informationen zu einer entsprechenden Meldepflicht bei Unterrichtsausfall und fragen, inwiefern Eltern eine angemessene Unterrichtsversorgung einklagen können. Der Rat der Stadt Göttingen tagt am 13. April im Ratssaal des Neuen Rathaus.
Die Piraten-und-Partei-Ratsgruppe Göttingen fordert von der Stadt eine Stellungnahme zur Unterrichtsversorgung an den Göttinger Schulen. (Bild: Piraten-und-Partei-Ratsgruppe)