Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) haben unter dem Motto „Let the Tonn´ schein“ eine Kampagne zur Verbesserung der Mülltrennung gestartet. Grund ist, dass häufig Coffee-to-go-Becher, Kunststoffe wie Windeln, Plastikbestandteile und Plastiktüte über den Bioabfall entsorgt werden. Dazu Manuel Scheidegger von der für die Kampagne verantwortlichen Werbeagentur Amaretis: "Zum einen ist Biomüll eine tolle Ressource, die sehr viel Gutes tut für eine umweltverträgliche, grüne, nachhaltige Stadt. Nämlich wenn Kompost daraus gemacht wird. Das kann aber nur gemacht weden, wenn da keine Störstoffe drin sind. Deswegen ist es wichtig, dass jeder Einzelne den Bioabfall ohne Plastik, ohne Glas entsorgt. Das können Maschinen nur sehr schlecht ersetzen, das ist das Problem. Einige Sachen können von Maschinen rausgenommen werden, das Meiste, was da drin landet und nicht reingehört, kann nicht ersetzt werden durch Maschinenarbeit." Die Stadt sammelt 8.500 Tonnen Bioabfall im Jahr, aber aufgrund der Störstoffe muss davon rund eine Tonne beseitigt werden. Unter anderem sind darunter 300 Kilogramm Batterien. Obwohl der Kompost gesiebt wird, können kleine Plastikteile und Glasscherben nicht entfernt werden. Dies macht eine umfangreiche Aufbereitung nötig. Die nun initiierte "Göttinger Bio-Power-Bewegung"soll nun über drei Jahre laufen und verschiedene Aktionen beinhalten, um Bürgern ein besseres Bewusstsein für die Mülltrennung zu vermitteln.

Manuel Scheidegger von der Werbeagentur Amaretis stellt die Motivationskampagne vor (Bild: Lina Küther)

Mit ihrer Kampagne möchten die Göttinger Entsorgungsbetriebe die Bürger motivieren, Abfall zu trennen. (Bild - Göttinger Entsorgungsbetriebe)