Geschrieben von Julia Kleine
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Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf fährt elektrisch“ haben sich rund 60 Interessierte aus 22 Ortschaften der Landkreise Göttingen und Northeim in Krebeck über die Entwicklung eines eCarsharing-Konzeptes informiert. Die Angebote der Dörfer müssten sich untereinander, aber auch mit den städtischen Systemen vernetzen, damit keine Insellösungen entstehen“, so Willi Loose, Geschäftsführer vom Bundesverband CarSharing e.V.. Mit dem Wettbewerbsbudget werde es für die Dörfer möglich sein, eine Ladeinfrastruktur aufzustellen, mit der die Elektroautos in rund drei Stunden wieder voll aufgeladen werden können, erläuterte Peter Schulze von der EAM. Als nächstes steht für die teilnehmenden Dörfer die Entwicklung der Geschäftsmodelle für das örtliche eCarsharing an. Pro LEADER-Region gewinnen drei Ortschaften eine Ladeinfrastruktur im Wert von bis zu 12.000 Euro. Die Erstplatzierten erhalten zusätzlich einen Zuschuss zur Finanzierung des Elektroautos in Höhe von jeweils 7.500 Euro.

Reges Interesse an den verschiedenen Modellen für elektrische Dorfautos (Bild: K. Schneider)