Geschrieben von Lisa Seefeld
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Die Kinderarmut in der Stadt Göttingen ist rückläufig. Das geht aus einem Bericht zur momentanen Lage der Kinderarmut in Göttingen hervor, der gestern im Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau vorgestellt wurde. In einem Bericht der Organisationsberater GEBIT Münster von 2016 schneidet die Stadt Göttingen besser ab als der Durchschnitt der Vergleichsstädte. Während 2012 noch jedes fünfte Kind in Göttingen in Armut leben musste, ist inzwischen nur noch jedes siebte Kind betroffen. Besonders Kinder von Alleinerziehenden, von Familien mit Migrationshintergrund oder aus einer Großfamilien haben mit der Kinderarmut zu kämpfen. Die meisten Kinder, die unter den SGB II-Bezug fallen, kommen aus den Stadtteilen Grone, Weststadt und Holtenser Berg. Als wichtige Maßnahmen zur Prävention bzw. Bekämpfung der Kinderarmut in der Stadt nannte der Ausschuss unter anderem den Ausbau der Krippen- und Kitaplätze, weitere Integrationsprogramme und Maßnahmen zur Sprachförderung.

Der Auschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau diskutierte das Thema "Kinderarmut" in seiner vergangenen Sitzung. (Bild: Lisa Seefeld)