Rund 750 Menschen haben sich in Göttingen am weltweiten „March for Science“ beteiligt
Rund 750 Menschen haben sich am Samstag in Göttingen am weltweiten „March for Science“ beteiligt. Ziel war es, ein Zeichen für die Freiheit der Wissenschaft zu setzen und das Vertrauen in die Wissenschaft zu bestärken. Vom Gänseliesel ging es durch die Innenstadt zum Zentralcampus der Universität. Wissenschaftler suchten das Gespräch mit Schildern wie „Ich bin Biologin, frag mich etwas“. Vor Ort vertreten waren ebenfalls das geisteswissenschaftliche Schülerlabor „YLAB“ und das Projekt „Forum Wissen“ rund um das zukünftige Wissensmuseum. Auf einer Bühne konnten Teilnehmer ihre Gedanken zu aktuellen Entwicklungen preisgeben. Viele äußerten ihre Sorge gegenüber sogenannten „post-faktischen“ Zeiten. Andere machten sich für einen offenen gesellschaftlichen Diskurs und offene Wissenschaft stark, sodass sowohl die Gesellschaft der Wissenschaft zuhören kann, als auch umgekehrt. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Horst Hippler sprach sich ebenso wie der Vizepräsident der Universität Göttingen Ulf Diederichsen, für die Freiheit der Forschung aus. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler lobte den „March for Science“ als neues Format der Wissenschaftskommunikation, das auf Probleme unserer Welt aufmerksam macht und auch Politik und Medien erreicht.