Geschrieben von Christina Pfeil
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Der Arbeitskreis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Göttingen hat gestern im Kinderhaus Lohmühle seine bisherige Arbeit vorgestellt. Seit 2013 wird das Konzept der offenen Arbeit von acht Einrichtungen in städtischer und sechs Einrichtungen in freier Trägerschaft umgesetzt. Im Vordergrund steht dabei die Autonomie und Identitätsbildung der Kinder und Jugendlichen. Der Arbeitskreis sieht sich selbst lediglich in der Rolle eines Unterstützers. Damit dies gelingt, arbeite der Arbeitskreis seit 2016 vor allem an der Kooperation der Einrichtungen untereinander, erklärte Stadtjugendpfleger Ekkehard Jung. „Für Jugendarbeit ist es wichtig, dass die unterschiedlichen Akteure, die sich mit Jugendlichen beschäftigen, an einem Strang ziehen. Und da bietet offene Arbeit einen Beitrag – da ist Schule ein Teil, da ist auch die Jugendsozialarbeit, die aufsuchende Arbeit, ein Teil. Und es ist wichtig, dass das miteinander verzahnt wird. Dass wir dann unsre offene Arbeit machen, aber auch sagen können, wenn wir sehen, da ist ein junger Mensch, der hat Schwierigkeiten oder wir sehen, die Familie hat Schwierigkeiten, dass wir dann wissen, da gibt es Ansprechpartner, die könnten da vielleicht helfen. Dann können wir direkt in Kontakt treten, weitervermitteln. Das soll optimiert werden. Von daher sind Kooperationen wichtig.“ Das Projekt der offenen Kinder und Jugendarbeit läuft zunächst unbefristet und wird von der Stadt Göttingen jährlich mit 35.000 Euro gefördert.

Stadtjugendpfleger Ekkehard Jung und Mitglied des Leitungskreises Offene Kinder- und Jugendarbeit Angelika Lau (Bild: Christina Pfeil)