Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger Kreistagsgruppe Linke-Piraten-Partei hat die Pläne des Landkreises für eine Versorgung mit schnellerem Internet als unzureichend kritisiert. In einer Mitteilung bezweifelt die Gruppe, dass mit der Auftragsvergabe an die Deutsche Telekom die versprochenen 50 Mbit/s wirklich flächendeckend erreicht werden. Ein weiterer Kritikpunkt der Gruppe ist, dass in Gewerbegebieten Glasfaserkabel bis zum Gebäude verlegt würden, für Privatleute allerdings nur bis "zum Gehweg" beziehungsweise bis zum Kabelverzweiger. Von dort erfolge der Datenverkehr bis zum Hausanschluss über Kupferkabel, was zu Datenverlust führe. Stattdessen plädiert die Kreistagsgruppe dafür, gleich überall Glasfaserkabel zu verlegen. Es sei davon auszugehen, dass dies zu einem späteren Zeitpunkt ohnehin nötig werde, so der stellvertretende Gruppenvorsitzende Meinhart Ramaswamy.