Geschrieben von Christina Pfeil
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Der InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung macht Station in Göttingen. Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist der Lastwagen als Botschafter für Innovation im Bereich der Wissenschaft und Technik in ganz Deutschland unterwegs. Im doppelstöckigen Truck kann eine interaktive Ausstellung besucht werden, die über die Entwicklung, den Einsatz und die Zukunftsaufgaben von Technologien und Forschung aufklären will. Damit sollen der öffentliche Dialog angeregt und das Interesse an Forschung als einem zukunftsorientierten Beschäftigungsfeld geweckt werden, denn die Bundesregierung will Deutschland gezielt zum Innovationsführer im internationalen Wettbewerb machen. Welche Bedeutung Innovation hat, erklärt der wissenschaftliche Projektbegleiter René Nowak: „Das ist für Deutschland gerade deswegen so wichtig, weil der Wohlstand und der Erfolg von Deutschland eben ganz maßgeblich auf Technologie, Export und auf forschungsintensiven Produkten basiert. Wir haben kaum agrarwirtschaftliche Nutzfläche, wir haben kaum natürliche Ressourcen, das heißt wir müssen unseren Wohlstand durch andere Quellen generieren. Und das ist Technologie, das ist Gehirnschmalz, das die Deutschen haben und der sprichwörtliche Erfindergeist und deswegen ist es wichtig das zu stärken. “ Der InnoTruck ist auf Einladung des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften und des InnerEarLab der Universitätsmedizin Göttingen in die Stadt gekommen. Die InnoTruck-Kampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist auf insgesamt vier Jahre ausgelegt, kann aber bei Bedarf auf sechs Jahre Laufzeit verlängert werden. Die Bundesregierung fördert die Ausstellung mit rund neun Millionen Euro. Sie kann heute von 14:00 bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz besucht werden.

Der InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung macht seit gestern Station in Göttingen. (Bild: Christina Pfeil)

Die erste Etage des InnoTrucks (Bild: Christina Pfeil)

Der wissenschaftliche Projektbegleiter des InnoTrucks, Dr. René Nowak (Bild: Christina Pfeil)