Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Sieger des Göttinger Vorentscheids für den jährlich stattfindenden Bandcontest Local Heroes stehen fest. Platz eins belegte das Quintett „Minuspol“ aus Osterode. Mit ihren humorvollen und (selbst)ironischen, deutschen Texten begeisterten sie die Jury. Die Göttinger Band „Orange Light“ belegte Platz zwei. Sie spielt eine Mischung aus Rock, Pop, Soul und Jazz. Beide Gruppen stehen damit im Landeshalbfinale, was im September im MusikZentrum in Hannover ausgetragen wird. Neben den beiden Bands standen am Samstag in der Göttinger musa noch „Pilgrimstone“ aus Hann. Münden, „Rock.Boten“ aus Duderstadt und „Georgia Inn“ aus Göttingen auf der Bühne. Die sechste Band „Skyglow“ aus Göttingen sagte ihren Auftritt ab, nachdem ein Bandmitglied der „Rock.Boten“ an dem Abend in einem T-Shirt der Band Freiwild erschien. Der Deutschrockband aus Südtirol werden rechte Tendenzen vorgeworfen, von denen sich die Band selbst distanziert. Tine Tiedemann von der Musa sagte heute in einer Stellungnahme, dass die Jurymitglieder des Wettbewerbs sowohl vor, als auch nach dem Vorentscheid lange zusammengesessen und über die Teilnahme und den Auftritt der „Rock.Boten“ diskutiert hätten. Alle Bewerbungen der teilnehmenden Bands seien nach den gleichen Kriterien, die für alle Vorentscheide in Niedersachsen gelten, bewertet worden. Weder in der Vita, in den Texten noch in der Bandhistorie der „Rock.Boten“ habe man einen „Rechtsdrall“ feststellen können. Die Absage von „Skyglow“ könne Tiedemann verstehen. Das Team der musa und des Rockbüros distanziere sich von jedem rechten Gedankengut und hätte am liebsten auch den Raum verlassen. Dennoch hätten an diesem Abend schnell Entscheidungen getroffen und im Sinne aller abgewogen werden müssen.