Northeimer Bundestagsabgeordneter Roy Kühne warnt vor Afrikanischer Schweinepest
Der Northeimer Bundestagsabgeordnete Roy Kühne warnt vor der Afrikanischen Schweinepest. Sie sei aktuell immer noch eine große Gefahr für Schweinezüchter in Deutschland, so der CDU-Politiker. Zum Glück sei diese bisher nicht in Deutschland aufgetreten. Aber es müssten Vorkehrungen getroffen werden, um die Einschleppung zu verhindern. Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine betrifft und für diese zumeist tödlich endet. Der Mensch ist nicht gefährdet. Jedoch würde ein Ausbruch in Deutschland die Schweinefleischerzeugung hart treffen und schwere wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist deshalb bestrebt, die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Als präventive Maßnahme wurde die Bundesjagdzeitenverordnung angepasst und die Schonzeit für Schwarzwild aufgehoben. Damit ist die Jagd auf Wildschweine ganzjährig erlaubt, um mit einem reduzierten Wildschweinbestand die Gefahr der Einschleppung und Ausbreitung zu verringern. Auch das Tiergesundheitsgesetz soll entsprechend modifiziert werden, um im Falle eines Ausbruchs die entsprechenden Maßnahmen ergreifen zu können.
Der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Roy Kühne warnt vor der Afrikanischen Schweinepest. (Bild: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel)