Weiterentwicklung kulturhistorischen Erbes: "Living History Bad Gandersheim - Kalefeld"
Der Landkreis Northeim, die Stadt Bad Gandersheim und die Gemeinde Kalefeld planen die Gründung einer Gesellschaft zur Weiterentwicklung des kulturhistorischen Erbes. Diese soll unter dem vorläufigen Namen „Living History Bad Gandersheim – Kalefeld“ fungieren. Im Zentrum stehen dabei das Harzhorn, die Tongrube Willershausen und das Portal zur Geschichte. Hintergrund für die Pläne ist die wachsende Bedeutung der Projekte in der Öffentlichkeit durch den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte, sagte der Kalefelder Bürgermeister Jens Meyer. Das Engagement erfordere nun zwingend eine Unterstützung, um administrative Aufgaben zu stemmen, Drittmittel einzuwerben und ein gemeinsames Marketing zu betreiben. Bisher sind mehrere Hunderttausend Euro seitens der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises und der Kreissparkasse Northeim zugesagt. Im Juni sollen die Beratungen in den Räten von Bad Gandersheim und Kalefeld sowie im Northeimer Kreistag abgeschlossen werden.
von links nach rechts: Heiko Jäckel, Vorsitzender des Heimatvereins Willershausen e.V, Irene Söffker, Harzhorn-Guide, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Herbert Bredthauer, Harzhorn-Guide, Jens Meyer, Bürgermeister aus Kalefeld, Franziska Schwarz, Bürgermeisterin aus Bad Gandersheim, Wolfgang Meuschke, Tongrübler, Julia Fuhrmann, Harzhorn-Guide und Mitarbeiterin im PzG, Sixta Bretthauer vom Trägerverein Portal zur Geschichte e.V., Antje Gäckle, Tongrüblerin. In den Händen halten Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine römische Dolabra vom Harzorn, Jens Meyer ein Fossil aus der Tongrube und Franziska Schwarz einen Seidenschal aus dem PzG. (Bild: Landkreis Northeim)