Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Göttingen hat sich gegen eine Fusion der Städte Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und der Gemeinde Walkenried ausgesprochen. Die Landkreisfusion mit Göttingen habe den Altkreis Osterode zuletzt vor genügend Herausforderungen gestellt, erklärte der Sprecher der JU für den Altkreis, Jan-Otto Jacobs. Stattdessen regt die JU an, über weitere Fusionen innerhalb des bestehenden Landkreises nachzudenken. Hierbei müsste aber die Meinung der Bürger bedacht werden. Braunlages Bürgermeister Stefan Grote hatte Anfang April die Fusion zwischen den Städten bzw. Gemeinden im Harz vorgeschlagen. Er begründete dies damit, dass so höhere Schlüsselzuweisungen möglich seien, drei eigenständige Verwaltungen samt Bürgermeister wegfallen würden und die Kommunen durch eine mögliche Entschuldungshilfe des Landes entlastet werden könnten. Zudem wäre die Fusion vorteilhaft für den Tourismus. Hier sieht die JU die Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit mittels Tourismusgesellschaft. Durch diese könnte die Vermarktung des Harzes verbessert werden.