Informatiker der Universität Göttingen kooperieren mit Verkehrstechnikern des DLR
Die Forschungsgruppe Datenfusion am Institut für Informatik der Universität Göttingen und das Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten zukünftig enger zusammen. Sie wollen neue Verfahren zur Sensordatenfusion in der Verkehrsüberwachung entwickeln und erproben. Die Sensordatenfusion sorgt unter anderem in Fahrerassistenzsystemen und hochautomatisierten Fahrzeugen dafür, dass beispielsweise aus Kameras, Laser- und Radarsensoren ein umfassendes Bild der Fahrzeugumgebung erstellt werden kann. Die Kooperation sei eine erfolgreiche Verzahnung von angewandter Forschung am DLR und der Forschung und Lehre an der Universität Göttingen, so der Leiter der Forschungsgruppe Datenfusion, Marcus Baum. Die geplante Zusammenarbeit reicht von der gemeinsamen Betreuung studentischer Arbeiten über die Umsetzung von Funktionen für hochautomatisierte Fahrzeuge bis hin zu gemeinsamen Forschungsprojekten.
Vertiefen ihre Zusammenarbeit (von links): Sascha Knake-Langhorst (DLR Verkehrssystemtechnik) und Marcus Baum (Universität Göttingen, Institut für Informatik) (Bild: DLR)