Steuerungsausschuss Südniedersachsen hat in Duderstadt getagt
Am Montag hat der Steuerungsausschuss Südniedersachsen in Duderstadt zum zweiten Mal getagt. Duderstadts Bürgermeister begrüßte die Landräte der südniedersächsischen Landkreise, die Vertreter der südniedersächsischen Städte und Gemeinden mit den beiden Landesbeauftragten Heike Fliess (Leine-Weser) und Matthias Wunderling-Weilbier (Braunschweig) sowie Regionalministerin Birgit Honé. Das Südniedersachsenprogramm sei zu einem Vorbild geworden, so Honé. Die Erfolgsfaktoren dafür seien neben der Kooperation der Kommunen und der Unterstützung durch die regionale Wirtschaft auch die guten Anträge für zahlreiche tolle Projekte, die sie weiterhin unterstützen werde. Hans Georg Näder stellte in der Sitzung das Projekt „Futuring Duderstadt“ vor. Dieses setzt sich aus verschiedenen baulichen Einzelprojekten zusammen und hat eine gesteigerte touristische Attraktivität der Stadt Duderstadt zum Ziel. Ralf Regenhardt vom Caritas Südniedersachsen e.V. präsentierte das Modellprojekt „Soziale Daseinsvorsorge im Dorf“, das sich bereits in der Umsetzung befindet. Die Caritas entwickelt hier einen bedarfsorientierten Ansatz, der die Versorgung älterer und hilfsbedürftiger Menschen im ländlichen Raum mit Unterstützung sozialer Kümmerer ermöglicht. Der Landesbeauftragte Wunderling-Weilbier sagte die Unterstützung des Projektes durch das Projektbüro und das Amt für Regionale Landesentwicklung zu. In den Steuerungsausschuss Südniedersachsen sind die Hauptverwaltungsbeamten der Landkreise, Städte und Gemeinden bei allen Projekten des Südniedersachsenprogramms eingebunden. Er unterstützt die beiden Landesbeauftragten dabei, regional bedeutsame Projekte zu identifizieren und Projektvorschläge zu bewerten und entscheidet über die Aufnahme von Projekten in das Programm.
vorne links: Hans-Georg Näder, daneben Ministerin Birgit Honé, mit den Mitgliedern des Steuerungsausschusses Südniedersachsen (Bild: Projektbüro Südniedersachsen)