Geschrieben von Julia Kleine
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Die Northeimer SPD-Kreistagsfraktion will Menschen aus dem Rettungswesen nach belastenden Situationen besser helfen. Möglichkeiten der Krisenintervention will die Fraktion im Brand- und Katastrophenausschuss des Kreistages zum Thema machen. Traditionell arbeiteten im Rettungswesen Ehrenamtliche und Hauptamtliche intensiv zum Wohle der Gemeinschaft zusammen. Viele Helfer arbeiteten dabei bis an ihre persönlichen Grenzen bzw. bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung, so die SPD-Abgeordnete Heidi Emunds aus Uslar. Dabei seien sie auch mit Tod und Leid anderer Menschen konfrontiert, nicht selten würden diese Begegnungen als traumatisch empfunden. Zudem würden Rettungskräfte heutzutage bei Einsätzen zunehmend beleidigt, angegriffen und behindert. Die SPD-Kreistagsfraktion will deshalb beantragen, dass Kriseninterventionsmanager und Notfallseelsorger im Brand- und Katastrophenschutzausschuss des Kreistages ihre Arbeit vorstellen. Diese soll anschließend öffentlich diskutiert werden, um gegebenenfalls weitergehende Maßnahmen festzulegen, die im Landkreis Northeim erforderlich sind.

Viele Helfer arbeiteten dabei bis an ihre persönlichen Grenzen bzw. bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung, so die SPD-Abgeordnete Heidi Emunds aus Uslar. (Bild: SPD-Kreistagsfraktion Northeim)