Universitätsmedizin Göttingen bekommt 300.000 Euro
Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bekommt 300.000 Euro, da sie sich an einem deutschlandweiten Verbund von medizinischen Fakultäten beteiligt. Am 1. Juli hat der Verbund seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, das Auswahlverfahren von Medizinstudienerden in Deutschland weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Aufbau des Verbundes, an dem sechs Verbundspartner mitwirken, mit insgesamt drei Millionen Euro für drei Jahre. Es soll die Qualität bestehender Auswahlverfahren untersucht werden, um dann gegebenenfalls neue Tests zur Messung kognitiver, sozialer und kommunikativer Fähigkeiten zu entwickeln. Neben der Fairness bei der Auswahl solle besonders auf die Eignung für das Studium und den Beruf geachtet werden, so Heyo K. Kroemer, Dekan der Medizinischen Fakultät an der UMG und Präsident des Medizinischen Fakultätentages.