Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Stadt Göttingen hält weiter an der Asphaltierung des Wegs am Leinekanal fest. Den Vorschlag der protestierenden Bürger, stattdessen eine wassergebundene Decke des Weges zu gestalten, lehnte sie ab. Der Pressesprecher der Stadt, Dominik Kimyon, verweist auf die demokratische Abwägung der Entscheidung: „Wir haben für das Nahmobilitätskonzept für die Südstadt eine umfangreiche Beteiligung der Menschen durchgeführt, die vor Ort leben, die auch ihre Anregungen einbringen konnten. Und der Wunsch danach, dass dieser Weg eine bessere Qualität aufweisen soll, der kam direkt aus der Bürgerschaft. Den Menschen war wichtig, dass sich der Weg gut begehen lässt und deshalb auch für ältere Menschen oder Menschen mit Rollator oder die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, gut zu begehen ist. Ich denke auch an Familien mit Kinderwagen. Der Weg soll auch über eine hohe Kräftigkeit verfügen, das heißt auch bei Nässe nicht rutschig werden.“ Die entstandene Protestbewegung erklärt sich die Stadt durch mangelnde Beteiligung an dem damaligen Verfahren für Bürger. Diese wiederum kritisieren die Unübersichtlichkeit der Maßnahmen. Sie wollen weitere Gespräche aufnehmen und Unterschriften gegen die Asphaltierung sammeln.